Vorteile der Umgehung

Dies ist keine Liste, die Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, sondern die sicherlich ausbaufähig ist und aus Gesprächen mit vielen Menschen um mich herum entstanden ist.

  • Schutz aller Menschen, die jeden Tag über die Straße müssen
  • Sicherheit der Schwächsten: Kinder und alte Menschen
  • Weniger Lärmbelästigung aller Anwohner, auch für die Schule und den Garten des Kinderhauses
  • Wohnqualität des gesamten Ortes steigt, die geplante Trasse geht weit genug um den Ort herum (hinter dem Findelberg), dass niemand sich wirklich gestört fühlen wird. Die Gemeinde hat immer Mitspracherecht im gesamten Planungsverlauf.
  • Möglichkeit der Erschließung eines neuen Gewerbegebietes
  • Der seit Jahren anhaltende Abzug von Gewerbetreibenden wird verhindert
  • Zuzug weiterer Gewerbetreibender, die den bestehenden Geschäften zusätzliche Einnahmemöglichkeiten bringen
  • Zuwachs der Bevölkerung durch Zuzug in eine noch attraktivere Gemeinde, die dann alles bieten kann
  • Durch größere Einwohnerzahl wiederum mehr Einnahmen aller ortsansässiger Geschäfte (nicht nur diejenigen, die jetzt vom Lastverkehr profitieren)
  • mehr Einnahmen für die Gemeindekasse durch den zu erwartenden Bevölkerungszuwachs
  • Der Verfall der Hauptstraße (immer mehr leer stehende Häuser) könnte eventuell gestoppt werden,  die Durchfahrt durch Saal vermittelt zur Zeit auch einen Eindruck des Verfalls, dies ist kein schönes Aushängeschild
  • Die Gemeindekasse wird nicht durch die Umgehung belastet, die Gelder hierfür werden sowieso von der Staatskasse eingeplant und auch ausgegeben (wenn dann auch nicht für unsere Heimat)
  • Viele Möglichkeiten für die Zukunft, um  neue Wege zu  gehen z.B. Bau eines Seniorenwohnheimes in Saal, Hochwasserfreilegung, Dorffeste usw.
  • Die Aufnahme in den Bedarfsplan (Einreichung des Antrages für eine Ortsumgehung) lässt Handlungsspielraum für die Zukunft! Dies bedeutet,  dass man bei der zu erwartenden  Zunahme des Schwerlastverkehrs in den kommenden Jahren, auf jeden Fall auch in zehn Jahren, noch reagieren kann.
  • Was machen wir, wenn in zehn Jahren der Verkehr entscheidend zugenommen hat und wir als Gemeinde dann aber nicht mehr aus eigener Kraft reagieren können, sondern der Entscheidung eines Verantwortlichen in weiter Ferne ausgeliefert sind?
  • Einschnitt in die Tradition: Was bis vor fünfzig Jahren dem Ort durchaus auch Ansehen und Gewinn gebracht hat (wie die Hauptstraße) gilt für die Zukunft nicht mehr unbedingt!
  • Verhinderung, dass Saal im Verkehrschaos erstickt: Wenn die Verkehrsprognose  der Bayerischen Staatsregierung für das Jahr 2025 stimmt,  wir die bestehende Straße diese Verkehrsmassen nicht aufnehmen können. Staus vor allem am Freitag gehören dann zum  Alltag.
  • Neue Chancen für bestehende Geschäfte, auch wenn das  ein oder andere Geschäft zunächst leichte Umsatzeinbußen  wegen des fehlenden Fernverkehrs  hinnehmen muss. Außer der Tankstelle lebt kein Geschäft direkt vom Verkehr. Wir haben tolle Geschäftsleute in Saal und deren Kapital ist die hohe Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen. Dafür sind sie im Umland bekannt und damit verdienen sie ihr Geld. Ein echter Unternehmer hat keine Angst vor Veränderungen, sondern sieht darin eine Chance.  Beispielhaft sei der direkt durch Saal verlaufende und gut frequentierte  Radweg genannt. Durch Biergärten, Straßencafe´s und Übernachtungsmöglichkeiten kann man diesen optimal als Einnahmequelle nutzen. Es dauert mindestens 10-15 Jahre bis die Umgehung gebaut werden kann-  genügend Zeit also unternehmerisch tätig zu werden!

4 Kommentare zu “Vorteile der Umgehung

  1. qyxl 10/11/2012 um 15:42 Reply

    Also, ich finde es sensationell, wieviel Gedanken sich schon gemacht wurden, was die Vorteile einer Umgehungsstraße betrifft. Das heißt wohl nichts anderes, dass viel mehr Menschen, als bisher vermutet, unter der Hauptstraße leiden und sich wünschen, dass der Verkehr so schnell wie möglich aus dem Ort verbannt wird. Die Panikmache, dass dann der Ort aussterben wird, dürfte unbegründet sein bzw. aus blankem Egoismus, dass der Umsatz veilleicht zurückgehen könnte, geboren sein.

  2. xyz 17/11/2012 um 18:26 Reply

    1. wie kann man behaupten, dass durch eine Umgehung die Anzahl der Bevölkerung ansteigt. Das ist doch überhaupt nicht vorhersehbar.

    2. Wie will man ein neues Gewerbegebiet erschliessen, wenn man es geschafft hat, den bis dato größten Gewerbetreibenden (Bienen Ruck) nach Wülfershausen zu „verbannen“ wodurch der Gemeinde Gewerbesteuer verloren geht. Wer will denn da noch ein Gewerbe in Saal ansiedeln? Die Gemeinde ist doch dadurch überhaupt nicht mehr glaubwürdig. Wülfershausen lacht sich doch ins Fäustchen!

    • BFT Büro 17/11/2012 um 19:19 Reply

      Man kann Zukunft nicht vorhersehen, aber man kann und muss sie gestalten.

      1. Es ist sicher nicht vorhersehbar, ob die Bevölerung steigt. Aber man kann alles dafür tun, dass Saal attraktiver wird und so mehr Familien anzieht. Und das beste Mittel Saal attraktiver und lebenswerter zu machen ist der Bau der Umgehung.

      2. Wir brauchen dringend ein Gewerbegebiet und das geht auch nur mit Umgehungsstraße. In den letzten Jahrzehnten gab es in Saal immer wieder innovative Unternehmer, die eine Firma aufgebaut haben. Wenn sie dann eine gewisse Größe erreicht hatten und expandieren wollten, war dies in Saal und Waltershausen nicht möglich. Die Firmen mussten, wie zuletzt Bienen Ruck, gehen. Es kann nicht sein, dass wir weiterhin diesen Leuten und ihren Mitarbeitern in Saal keine Heimat geben können.

      Wenn wir verhindern wollen, dass uns die Welt weiter auslacht und uns dazu noch die Gewerbesteuer wegnimmt, müssen wir endlich tätig werden. Wir dürfen nicht länger den Fehler machen, dass wir ein Problem mit der Denkweise lösen wollen, wodurch es entstanden ist (frei nach Albert Einstein).

      Uwe Hey

  3. Saalerin 19/11/2012 um 12:55 Reply

    Hallo XYZ (Eintrag vom 17.11.),

    niemand weiß mit Sicherheit, ob die Bevölkerung zunimmt bzw. ob neue Leute nach Saal ziehen.
    Sicher ist aber, dass Saal mit einer Umgehung mehr Möglichkeiten hat, den Ort für Alle attraktiver zu gestalten.
    An der Hauptstraße stehen schon 20% der Häuser leer. Dendenz zunehmend, da in vielen Häusern nur noch ältere Menschen wohnen. Ebenso sieht es im Altort aus.
    Und wenn ein Haus nach dem Anderen verfällt, ergibt dies kein schönes Bild. Oder wenn niemand mehr sein Haus renovieren will, weil es sowieso in kürzester Zeit wieder verdreckt.
    Alle, die durch den Ort fahren, sehen als Erstes die Hauptstraße.
    Da kann die Marienstraße noch so toll ausgebaut werden (mit Kneippbecken und Kräuterspirale). Die Radfahrer auf dem neuen Radweg fahren dann schnell über die neu angelegte Querungshilfe am Ortsrand, um schnellstmöglich nach Wülfershausen zu gelangen. Dort kehren sie dann, in den Gasthäusern mit ihren Biergärten, abseits vom Verkehrslärm und Gestank, ein.

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