Häufige Fragen

Hier versuchen wir häufig gestellte Fragen zu beantworten:

  • Nimmt der Verkehr wegen erhöhten Spritkosten wirklich ab?
    NEIN: Das wird mit Sicherheit nicht der Fall sein. Der PKW-Verkehr bleibt nach den Studien konstant. Der LKW-Verkehr wird massiv steigen. Weitere Infos erhalten Sie rechts im Link „Verkehrsprognose Bayern 2025“

 

  • Sind die Saaler Geschäfte weiterhin mit Auto anfahrbar?  
    Natürlich bekommt Saal Abfahrten und man kann die Saaler Geschäfte noch besser als je zuvor anfahren und dort in Ruhe aus- und einsteigen.

 

  • Martin Schön: „Wer soll das bezahlen?“
    Uwe Hey: „Der Gemeinde kostet die Umgehungsstraße kein Geld. Durch die positiven Effekte der Umgehung wird die Gemeinde in Zukunft wahrscheinlich höhere Einnahmen haben, was dann vor allem auch Waltershausen zu Gute kommt. Auch wenn wir Waltershäuser es nicht gerne hören und auch nicht wahrhaben möchten: Meiner Meinung nach benötigen wir ein starkes Saal und das bekommen wir nur mit einer Umgehungsstraße.“
    Anonymus: „Und was passiert mit den Firmen die im Moment noch an der Ortsdurchfahrt sind? Tankstelle Bäcker Metzger etc?“
    Uwe Hey: „Ich denke, dass sich für Metzger, Apotheke, Bäcker, Ärzte, Friseur usw. nicht viel ändern wird. Die leben hauptsächlich von Ihrem guten Ruf und von der einheimischen Bevölkerung. Einzig allein die Tankstelle wird wohl weniger Kraftstoff verkaufen und direkt betroffen sein. Für alle Geschäfte ergeben sich durch die Umgehung aber auch neue Möglichkeiten (Biergärten, Straßencafes, mehr Umsatz durch Radfahrer und vielleicht auch mehr Übernachtungsgäste). So wollen meine Arbeiter z.B. nicht mehr bei Düring schlafen, weil es ihnen einfach zu laut ist. Ich bin mir sicher, dass durch die Ortsumgehung der Bevölkerungsrückgang in Saal gestoppt wird. So gibt es für alle Geschäfte automatisch mehr Kunden und Nachfrage. Ich bin ja nun selbst Unternehmer. Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Unternehmers ist es, dass er jede Veränderung als Chance sieht und keine Angst davor hat. Bis eine Umgehungsstraße gebaut wird vergehen viele Jahre. Ich denke, dass alle Geschäftsleute genügend Zeit haben, die neuen Chancen zu ergreifen. Wir haben super Geschäfte in Saal, die eine sehr gute Qualität liefern und dafür weit über Saal hinaus bekannt sind. Ich bin mir zu 100% sicher, dass sie auch mit der neuen Situation sehr gut zurechtkommen werden. Angst haben muss wirklich niemand.“
    Anonymus: „Ich glaube eher das es beim Metzger und Bäcker zurück gehen wird, der Durchgangsverkehr wenn nicht mehr da ist fehlt schon mal als Kundschaft, egal wann man durch Saal fährt stehen dort LKW’s diese werden ausbleiben.“
    Johannes Welte: „Dann sollten wir am besten alle Häuser links und rechts der Hauptstraße abreißen und den Rest vom Dorf dazu und Saal zu einem großen Lkw-Parkplatz umwidmen mit angeschlossener Tank&Raststätte. Die Grundstücksbesitzer braucht man dann nicht zu entschädigen, weil ihre Häuser eh schon lange nichts mehr wert sind. Zehntberg und Wiesenflecklein werden nach Wülfershausen eingemeindet, weil man sich dort dann freut, dass der Lärm weiterhin so weit weg ist. Der Mittelweg geht nach Großeibstadt, Waltershausen nach Höchheim.“

 

  • Profitieren nur die Bewohner an der Hauptstraße?
    Nein. Von einer Umgehung proftieren alle Bewohner aus Saal und Waltershausen. Männer, Frauen, Kinder, Eltern, Großeltern, Fahrradfahrer, Fußgänger, Autofahrer, Geschäftsleute, Kindergartenkinder, Schulkinder und natürlich auch die Bewohner der Hauptstraße – alle werden eine bessere, sicherere und ruhigere Zukunft haben.

 

  • Gibt es mehr Lärm für Waltershausen?
    Natürlich kommt dies auf den Trassenverlauf an, der heute noch nicht feststeht. Allerdings  müssen Richtlinien des Lärnschutzes eingehalten werden, so versicherte auch noch einmal Herr Rott in der Bürgerversammlung. An Tagen mir der entsprechenden Windrichtung kann man natürlich auch heute schon den Verkehr hören, der den Galgenberg hinunter rollt. Daran wird sich höchstwahrscheinlich nicht viel ändern. Ob das allerdings wirklich störend ist? Sollte man sich hier nicht eher solidarisch zu denen verhalten, die nächtlich „neben“ dem Lastverkehr schlafen müssen?

 

  • Wird die Umgehungsstraße an der jetzigen Kreuzung – Waltershausen- Mittelweg- Saal angeschlossen?
    Das wäre sicherlich ein Unfallschwerpunkt und so nicht machbar. Gut am gesamten Ablauf des Planungsverfahrens ist, dass die Gemeinde stets Mitspracherecht hat und solche Dinge notfalls verhindern kann. Genauso wie eine Trasse zwischen Findelberg und Ortsrand, ist dieser Straßenverlauf nicht zu wünschen. Auch die Bürgerinitiative spricht sich deutlich gegen einen solchen Trassenverlauf aus.

 

Am Bürgerinformationsabend am 16.11.12 wurden folgende wichtige Fragen gestellt:

  • Ist der Verkehr in Saal zu allen Zeiten wirklich so schlimm?
    Nach Ansicht von Altbürgermeister Stengel gibt es in Saal durchaus Zeiten, wo alles ruhig ist. Wann diese Zeiten genau sind, konnte oder wollte er nicht mitteilen. Herr Rott vom Straßenbauamt dementierte dies. Nach seinen Untersuchungen gibt es in Saal nicht die Verkehrsspitzenzeiten. Hauptverkehrszeiten sind vor allem auch dann, wenn unsere Schulkinder zur Schule, bzw. nach Hause gehen. Der Lastverkehr verteile sich aber über den ganzen Tag.

 

  • Werden auch kurzfristig Maßnahmen ergriffen, die der Belästigung der Anwohner und benachbarten Straßenzüge entgegenwirken?
    Antwort von Herrn Rott: Es ist geplant eine neue Asphaltschicht aufzubringen, die den Lärm mehr schluckt, allerdings sei das kein Flüsterasphalt. Zusätzlichsoll eventuell noch in diesem Jahr eine Querungshilfe gebaut werden.
    Anmerkung hierzu: Der hohe Lärmpegel ist nur eine der “Lasten”, die unser Dorf tragen muss, die Gefahr der Straßenüberquerung, die Abgase der Autos und des Schwerlastverkehrs, deren Spuren man deutlich an allen Häusern sehen kann, werden so nicht bekämpft. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Pausenhof der Schule, der direkt an der Straße liegt und auch der Garten des Kinderhauses, der so belastet wird.

 

  • Sind die LKW`s hauptsächlich Mautflüchtlinge?
    Auch das kann man, nach Aussage von Herrn Rott, nicht sagen. Die Verbindung B279 ist nun mal eine direkte Trasse und die kürzeste Verbindung. Herr Menninger (Bürgermeister Hollstadt) forderte in diesem Zusammenhang einen Bau einer Entlastungsstrecke (neue Autobahn?).
    Diese ist aber absolut utopisch. Saal wäre in kürzester Zeit der einzige Ort der B279, der nicht umfahren wird. Die Strecke B279 wird durch die Umfahrungen der anderen Ortschaften, die sich einig sind und die Umgehung wollen, aber immer attraktiver. Saal wird diesen Trend nicht stoppen, sondern das Ganze ausbaden!
    Die Einführung einer Maut auf der B279 ist nicht möglich, da dies nur auf vierspurig ausgebauten Straßen möglich ist. Auch Ausnahmen, die es ja manchmal trotzdem gibt, würde keine Entlastung der B279 bringen.

 

  • Sind die Umweltpolitiker “Die Grünen” nun für oder gegen eine Umgehung?
    Frau Zirkelbach (Kreisrätin, Bündnis90, die Grünen) wollte sich in der Podiumsdiskussion nicht festlegen, denn auf der einen Seite sieht sie den Bau neuer Straßen natürlich durchaus kritisch, andrerseits hätte man natürlich auch das Wohl der Bürger im Auge, für die die Straße eine deutliche und große Belastung ist.
    Herr Joachim Schneider (Bündnis 90, die Grünen,) sieht im Fall Saal a.d.Saale aber sehr wohl das Wohl der Gemeinde im Vordergrund und plädiert dringend für eine Umgehung, zur Umwelt gehöre die Natur und der Mensch, solchen Gefahren und Belästigungen dürfe kein Bürger, wenn nicht unbedingt nötig, ausgesetzt sein.

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