Dr. Otto Welte aus Saal

Liebe Saalerinnen und Saaler, Waltershäuserinnen und Waltershäuser

Als Eingeborener will ich Ihnen aus aktuellem Anlass, Ortsumgehung der B 279 für Saal, einige Fakten aus gesundheitlicher Sicht zu der derzeitigen Situation darlegen.

Nämlich:
die derzeit vorhandene Unfallgefahr
die Lärmbelastung
die Gesundheitsschädigung durch Feinstaub.
Erlaubt mir zunächst einen Blick zurück in die Vergangenheit.
Als Kind konnte ich unbeaufsichtigt aus der Haustür auf die Hauptstraße stürmen, im Straßengraben, der ganzjährig Wasser führte, konnte ich Staudämme, Wasserräder bauen, wir konnten auf der Straße Kreisel – Reif spielen, Stelzenlaufen, im kleine Leiterwägelchen den Berg hinabrollen, aus der Autohalle konnte man ohne Gefahr rückwärts auf die Straße stoßen.
Es gab in Saal vielleicht zehn Personenautos, den Opel-Blitz der Gbr. Nenninger und zweimal am Tag fuhr Totnant mit dem Milchauto über den Berg. Nach der Schule konnten wir auf der Straße gemütlich oder auch sich balgend den Heimweg antreten. An manchen Häusern befanden sich, z.T. in Glaskästen und mit Lämpchen, Heiligenfiguren, die Wirtshäuser hatten noch schöne Aushängeschilter
Allerdings: es war Krieg und die Benutzung der Autos durch Benzinzuteilung deutlich eingeschränkt. Diese Erinnerungen hatte ich bereits vor der Präsentation, der von den Grundschülern gemalten Bilder, mit interessanten  Unterschriften versehen, die die Hauptstraße als Spielplatz zeigten. Das eine Vergangenheit, das andere Utopie.
Seit den 50er Jahren, mit Beginn des „Wirtschaftswunders“, hat sich das nun, zunächst schleichend,  dann immer rasanter verändert und damit die Situation auf und an der B 279, auch im Ortsbereich zunehmend verschlechtert.   Ein Ende dieser Entwicklung ist offenbar nicht in Sicht. Im Gegenteil, eine Zunahme des Verkehrs, besonders des Lastverkehrs um 30% bis 2025, also in den nächsten 13 Jahren, wurde, erst einen Tag nach dem Fackelumzug, am 4.Nov.2012 in der „Welt am Sonntag“,  prophezeit! Siehe auch die Prognose der Obersten Bayerischen Baubehörde. Sollte es wirklich soweit kommen?
Nun, ich will die Zeit nicht zurückdrehen wollen und können und genieße selbstverständlich die Fortschritte der technischen Entwicklung. Dies schließt aber nicht aus, dass die Saaler sich Gedanken machen müssen ob und was unternommen werden kann, damit wir nicht in unserer Gesundheit unnötig beeinträchtigt und schließlich auch total im Verkehrschaos im wahrsten Sinne des Wortes ersticken werden. Und die Gemeinde vollends ausstirbt und verödet.
Diese Worte zur Einleitung.
Nun zu den gesundheitlichen Gefahren des Straßen- speziell  des Innerortsverkehrs….

Hier der komplette Text des Vortrages von Dr. Otto Welte:
https://ortsumgehungsaal.files.wordpress.com/2012/11/dr-welte-text.pdf

und hier die dazugehörigen Abbildungen:
https://ortsumgehungsaal.files.wordpress.com/2012/11/dr-welte.pdf

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