Archiv für den Monat November 2012

Wir habens geschafft! 539 x Danke!

Vorläufiges Abstimmungsergebnis zum Bürgerentscheid

Abgegebene Stimmen: 938

Gültige JA-Stimmen:   539

Gütige NEIN-Stimmen:  387

Ungültige Stimmen:  12

 

Das sind mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen. Der Bürgerentscheid ist somit angenommen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 75,3 %

 

 

 

Uwe Hey aus Waltershausen

Vielen Dank an alle, die sich in den letzten Wochen für die Zukunft Saals eingesetzt und auch diese Homepage und unser Forum auf Facebook so lebendig gestaltet haben. Danke an BIOS, für ihren unermüdlichen Einsatz für die gute Sache.

Am Sonntag ist der große Tag. Bitte geht alle zur Wahl und stimmt für JA.

Man kann Probleme nicht mit der Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (Albert Einstein). Die Denkweise, dass eine Ortsdurchfahrt der B279 eine Lebensader ist, war vielleicht bis zur Wiedervereinigung richtig. Spätestens seit Eröffnung der Autobahn muss man anders denken, um Saal eine gute Zukunft geben zu können. Die Ortsumgehung ist dafür der erste Schritt und eine große Chance. Ich stimme Dr. Welte zu. Wenn man diese Chance fantasievoll nutzt und auf alle Bürger (auch die jetzigen Gegner) offen zugeht und sie in den zukünftigen Entscheidungsprozess mit einbindet , ist in Saal viel möglich. Es wäre jammerschade, wenn dieser neue und gute Weg am Sonntag enden würde.

Deshalb und für die Sicherheit, Gesundheit und Lebensqualität aller Bürger:

Ja für eine Ortsumgehung in Saal.

Uwe Hey

Dr. Otto Welte aus Saal

Zur Ortsumgehung Saal

Ein Gerücht macht sich breit: Es soll einen Zubringer zu einer für die Planung vorgesehene Umgehungsstraße angedacht sein: durch die Kehl (Fahrweg zum Findelberg) mit Damm und neuer Brücke!

Wer kann auf solche absdruse Ideen kommen?

Vom Straßenbauamt wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass über einen Trassenverlauf erst entschieden wird, wenn die Planung beginnt. Dann haben die Gemeinde, Privatpersonen und alle möglichen andere Institutionen die Möglichkeit des Widerspruchs, bzw. ihre Wünsche einzubringen.

Eine solche Straße mit neuer Brücke und Damm kommt wohl aus vielen Gründen nicht zur Verwirklichung: wem nützt sie (Zufahrten zur so wie Auffahrten von der Gemeinde sind ja verkehrsgünstig vorhanden.), die Kosten, das ökologische Schutzgebiet.

Aus letzteren Gründen ist auch eine Trasse zwischen Findelberg und Saale undenkbar.

Zur Aktion „dieses Geschäft muss bei einer Umgehung schließen“:

Wollen sich die Geschäftsleute ihr eigenes Grab schaufeln? Wenn tatsächlich der Verkehr weiter so zunehmen sollte, wird kaum mehr ein LKW, geschweige denn ein PKW anhalten können, für eine Brotzeit, einen kleinen Einkauf oder eine Cafepause. Und der Stammkunde wird an dieser Straße nicht mehr einkaufen können und wollen.

Ein weiterer Punkt: eine  Zeitungsmeldung dieser Tage lautete, dass in absehbarer Zeit wohl eine Schule geschlossen werden muss. In Saal oder Wülfershausen. Es lässt sich an zwei Fingern ablesen welche das sein wird.

Eine Umgehung bietet mit etwas fantasievoller Planung der Gremien und der Betroffenen unter Einbindung von Ideen aus der Bevölkerung wesentlich mehr Möglichkeiten dem Aussterben und der Verödung der Gemeinde entgegenzuwirken. Halten wir zusammen!

Diese Option in die Planung einer Ortsumgehung aufgenommen zu werden darf nicht versäumt  werden! Die nächste Möglichkeit bietet  sich erst wieder in fünf Jahren.

Denken wir besonders an unsere Enkel und Kinder!

Packen wir es an und lassen wir uns nicht verunsichern!

Dr. Otto Welte

Dr. Otto Welte aus Saal

Liebe Saalerinnen und Saaler, Waltershäuserinnen und Waltershäuser

Als Eingeborener will ich Ihnen aus aktuellem Anlass, Ortsumgehung der B 279 für Saal, einige Fakten aus gesundheitlicher Sicht zu der derzeitigen Situation darlegen.

Nämlich:
die derzeit vorhandene Unfallgefahr
die Lärmbelastung
die Gesundheitsschädigung durch Feinstaub.
Erlaubt mir zunächst einen Blick zurück in die Vergangenheit.
Als Kind konnte ich unbeaufsichtigt aus der Haustür auf die Hauptstraße stürmen, im Straßengraben, der ganzjährig Wasser führte, konnte ich Staudämme, Wasserräder bauen, wir konnten auf der Straße Kreisel – Reif spielen, Stelzenlaufen, im kleine Leiterwägelchen den Berg hinabrollen, aus der Autohalle konnte man ohne Gefahr rückwärts auf die Straße stoßen.
Es gab in Saal vielleicht zehn Personenautos, den Opel-Blitz der Gbr. Nenninger und zweimal am Tag fuhr Totnant mit dem Milchauto über den Berg. Nach der Schule konnten wir auf der Straße gemütlich oder auch sich balgend den Heimweg antreten. An manchen Häusern befanden sich, z.T. in Glaskästen und mit Lämpchen, Heiligenfiguren, die Wirtshäuser hatten noch schöne Aushängeschilter
Allerdings: es war Krieg und die Benutzung der Autos durch Benzinzuteilung deutlich eingeschränkt. Diese Erinnerungen hatte ich bereits vor der Präsentation, der von den Grundschülern gemalten Bilder, mit interessanten  Unterschriften versehen, die die Hauptstraße als Spielplatz zeigten. Das eine Vergangenheit, das andere Utopie.
Seit den 50er Jahren, mit Beginn des „Wirtschaftswunders“, hat sich das nun, zunächst schleichend,  dann immer rasanter verändert und damit die Situation auf und an der B 279, auch im Ortsbereich zunehmend verschlechtert.   Ein Ende dieser Entwicklung ist offenbar nicht in Sicht. Im Gegenteil, eine Zunahme des Verkehrs, besonders des Lastverkehrs um 30% bis 2025, also in den nächsten 13 Jahren, wurde, erst einen Tag nach dem Fackelumzug, am 4.Nov.2012 in der „Welt am Sonntag“,  prophezeit! Siehe auch die Prognose der Obersten Bayerischen Baubehörde. Sollte es wirklich soweit kommen?
Nun, ich will die Zeit nicht zurückdrehen wollen und können und genieße selbstverständlich die Fortschritte der technischen Entwicklung. Dies schließt aber nicht aus, dass die Saaler sich Gedanken machen müssen ob und was unternommen werden kann, damit wir nicht in unserer Gesundheit unnötig beeinträchtigt und schließlich auch total im Verkehrschaos im wahrsten Sinne des Wortes ersticken werden. Und die Gemeinde vollends ausstirbt und verödet.
Diese Worte zur Einleitung.
Nun zu den gesundheitlichen Gefahren des Straßen- speziell  des Innerortsverkehrs….

Hier der komplette Text des Vortrages von Dr. Otto Welte:
https://ortsumgehungsaal.files.wordpress.com/2012/11/dr-welte-text.pdf

und hier die dazugehörigen Abbildungen:
https://ortsumgehungsaal.files.wordpress.com/2012/11/dr-welte.pdf

Linda Schineller aus Saal

Es gibt keine Gewissheit, nur Gelegenheit!

Auch in unserem Fall gibt es keine Gewissheit, denn niemand weiß, was in 10 – 15 Jahren ist… doch wir haben die Gelegenheit etwas zu verbessern! Diese Gelegenheit sollten wir nutzen, an die Zukunft denken, uns Chancen eröffnen und sie uns nicht selbst verbauen!

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Deshalb JA für eine Umgehung für Saal!

Daniel Ruck (Bienen Ruck)

Als ehemaliger Saaler Gewerbetreibender und Einwohner möche ich hier meine eigene Meinung abgeben.
Wenn Saal in Zunkunft als Gemeinde für Einwohner und Gewerbetreibende attraktiv bleiben will, braucht Saal eine Umgehung.
An der Hauptstraße sind heut doch schon fast mehr Häuser leer wie bewohnt.
Saal hat bis heute kein Gewerbegebiet. Bürgermeister anderer Ortschaften kämpfen um jeden Gewerbetreibenden. Saal kann leider nicht mitkämpfen da kein Gewerbegebiet zur Verfügung steht.
In unserem Fall kam nur die kampflose Antwort: Wir akzeptieren es, dass die Firma Bienen Ruck Saal verlässt.
Welcher der Saaler Gewerbetreibenden hat in 25 Jahren einen Nachfolger?

Ich selbst würde nicht wieder nach Saal zurückkommen, sollte Saal keine Umgehung bekommen. Denn ich habe keine Lust, dass meine Kinder in einem Kindergarten bzw. Schule aufwachsen, die direkt an eine Straße mit Lärm und Abgasen grenzen.

Auf Nachteile einer Umgehung gehe ich nicht ein denn für mich gibt es nur Vorteile.

Familie Hermanovski aus Saal

Mischa Sonja Sam HermanovskiVorteile einer Ortsumgehung:

Sicherheit unserer Kinder!
1.) Einfachere Überquerung der Straße!
2.) Weniger Verkehr direkt am Pausenhof!